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Skitourentage im Krimmler Achental


24.2. 15 Mitglieder der Wochentagsgruppe starten bei Regen in Salzburg. Es geht über das Salzachtal nach Oberkrimml. Hier erwartet uns das Hüttentaxi. Wir fahren bis zum Tunnelende, dann heißt es aussteigen und umladen auf den Pistenmuli. Er chauffiert uns alle samt Gepäck entlang der eindrucksvollen Strecke zu unserem Stützpunkt dem Krimmler Tauernhaus. Derweil es noch etwas regnet genehmigen wir uns eine gute Suppe, danach geht’s hinter dem Haus rauf Richtung Rainbachsee. Wetterbesserung tritt ein, so haben wir gute Bedingungen für den steilen Südostrücken- Anstieg zum Rainbachegg. Die Sonne erleichtert die steile Einfahrt des Südhanges (dürfen alle stolz sein), danach folgt feuchtschwerer Schnee, die Waldpassage ist aber nicht so schlecht. Fam. Geisler, die Wirtsleute vom Krimmler Tauernhaus bieten von 15 -18 Uhr Sauna an, die wir gerne nutzen. Dann freuen wir uns alle auf das gute Abendessen.

25.2. Köstliches Frühstück, Marschtee inkludiert, auf Anfrage gibt es auch Jausenbrote. Heut geht’s auf ins lange flache Rainbachtal, bis zu den Keesböden und der darüber gelagerten Richterhütte. Unser Weg zweigt rechts ins herrliche Mannlkar, leider starker Nebel und diffuses Licht, dass beim Spuren nur 2 m weit Sicht gab! Ab 2.400 m war ca. 20 cm Pulverauflage, steiler Hang bis zum Mannlkarkopf. Erster Abfahrtteil war gut, diffuse Sicht im Mittelteil – Spurfahren war eine gute Hilfe. Mit antauchen geht’s zurück zum Tauernhaus wo es selbstgemachten Apfelstrudel und Kaffee gibt. Nach der köstlichen Abendspeise wurde faschingsmäßig gefeiert, gesungen und Witze erzählt.

26.2. Nach der Kaltfront und Schneefall in der Nacht marschieren wir bei noch leichtem Schneefall ins Windbachtal. Christine muss leider um einen Tag früher abreisen, so geht Peter mit ihr voraus und spurt das wesentlich längere Tal bis zum Krimmler Tauern und nahm den Schientalkopf, 2.774 m mit. Kurzfristig kommt die Sonne durch, zeitweise windig und kühl. Trotz Nebel freuen sich alle auf diesen Pulvergenuss der Taurleite, dem herrlichen Skigelände. Beflügelt geht´s durch einen 10 minütigen Schneesturm zurück zum Krimmler Tauernhaus. Dann schnell auf ein Bier und ab in die Sauna. Wir genießen das verdiente Mahl und sind hochzufrieden bei dieser Wettersituation zufriedenstellende Touren machen zu können.

27.2. Nach kühler Nacht und Neuschnee wird der Aufstieg zur Rainbachleitn ein Traumtag. Gigantische Fernsicht, Blick zu den bizarren Bergspitzen im Rainbachtal. Glücks- und Hochstimmung bei der Abfahrt im unverspurten Gelände. Dank dem freundlichen Familienbetrieb Geisler für das Hüttentaxi, was den weiten Zustieg wesentlich erleichterte. Dank allen Teilnehmern für die gute und nette Gemeinschaft.
 
Text: Kreszentia Bruckbauer  
Bilder: Peter Bruckbauer                 
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