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Mountainbike-Splitter

Zwei Wochen nach dem Jahreswechsel 2017/2018 begeisterte uns Jännerfirn auf der Marbachhöhe; ganz stimmt das nicht, denn die letzten Meter bis zum Gipfel schenkten wir uns, um einige Male freie Hänge bei strahlendem Wetter zu genießen.
 
Wind und schlechte Sicht am Penkkopf konnten durch den ausgezeichneten Kaiserschmarrn auf der Kleinarler Hütte kompensiert werden.
 
Osttirol lockte uns im Februar zu Schitourentagen, durchwachsenes Wetter, doch der herrliche Tag auf der Roten Wand forderte seinen Tribut mit einer Bruchharschpartie vom Figerhorn hinunter; auch der Blick auf den Glockner wurde uns durch einen perfekten Wolkenmantel verwehrt.
 
Charly startete die Bikesaison am Heuberg, ein sanfter Beginn.
 
Ein Unternehmen der anderen Art waren die Big Five in Hinterglemm – fünf Trails. Eigentlich ist das ja eine Tour für die Faulen, rauf geht es immer mit der Bahn, doch trotzdem waren alle am Abend geschafft – sogar Guide Raphael.
 
Am darauffolgenden Tag wagten sich einige auf die Steinbergrunde, eine Carbonstrebe hielt das nicht mehr aus, wurde „geschient“ (Immer gut, wenn Leute mit Erste-Hilfe-Kenntnissen dabei sind.) und die Tour mit verletztem Rad zu Ende gefahren.
 
Wie ein Uhrwerk absolvierte Franz in regelmäßigen Abständen seine Wochentagsausfahrten – eine pro Monat.
 
Alfred liebt Touren von Walter Köberl; bei der „Von Seegatterl zum Dreiländereck“ nötigte er die Herren der Schöpfung die Pissmuscheln der Hindenburghütte zu studieren. Wie diese aussehen, da müssen die Neugierigen die teilnehmenden Herren befragen!
Ah, da hat sich noch eine Jackpot-Frage aufgetan: Was macht man, wenn die Bremsbeläge leergefahren sind und keinerlei Ersatz aufzutreiben ist? Josef hatte die Lösung!
 
Bei den MTB-Tagen in Südtirol gab der Präsident des Radclub Gnigl Wolfgang und Alex die Ehre. Der Stoneman wurde trotz Angst vor Gewittern, aber dafür mit 1 Stück Rippenprellung durchgezogen, genauso wie die Marathontour um die Rieserfernergruppe.
 
Jährlich gibt es zum Abschluss eine Tombola; ein Preis war eine Wunschtour bei ausnahmsweise schönem Wetter (Charlys Markenzeichen sind nämlich Schlechtwettertouren.) durch die Ewige Wand mit super Trail bis zur Traun hinunter.
 
Das Highlight der Radsaison sollte die Transalp von Bludenz zum Gardasee werden, angesetzt auf sieben Tage; das wurde sie auch! Regen, zum Teil Schneefall und hie und da auch Sonne waren immer wieder unsere Begleiter. Nach zumindest 1 ½-stündigem Schieben bei annähernd winterlichen Verhältnissen auf den Passo Chaschauna lockte uns das Rifugio Cassana gleich nach dem Pass. Es entpuppte sich als Karotte vor dem Esel, die Hütte war geschlossen, also ging es in strömendem Regen und vor Kälte schlotternd über 1000 Meter hinunter bis Livigno. Dort mussten wir uns in der Aula (!) eines Bikehotels umziehen, ehe wir im Gastraum Platz nehmen durften. Zu unserer Freude konfiszierte die Seniorchefin unsere gesamten nassen Klamotten, warf alles in Trockner - was ganze zwei Stunden in Anspruch nahm - Danke! Danach ging die Tour weiter, es gab ja noch einen Pass zu bewältigen.
 
Nach diesem recht abwechslungsreichen Jahr können wir uns freuen, dass unsere sehr engagierten MTB-Tourenführer auch die Unternehmungen des Jahres 2019 sicherstellen werden – und vielleicht kommt noch wer dazu.
 
(Fotos und Text Wolfgang Sedmak)

 
 
 
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